Badminton – Entwicklung Weltweit

Die größte Popularität besitzt Badminton in seinen asiatischen und europäischen Hochburgen China, Indonesien, Malaysia, Singapur, Thailand, Indien, Korea, Dänemark und England. In diesen Ländern ist Badminton der Nationalsport Nummer eins und  besitzt somit einen ähnlich großen Stellenwert wie Fußball und Leichtathletik im deutschen Raum. Diese Sportartpräferenz spiegelt sich auch in den Turnierergebnissen der jeweiligen Länder wieder, so sind hauptsächlich Asiaten und Dänen in den Siegerlisten eingetragen.
Lee Chong Wei
Lee Chong Wei bei einem Ausfallschritt während des Sudirman Cup 2009 in China
Inhaltsverzeichnis
01 Entwicklung Weltweit
02 Aktueller Stand

 

1. Entwicklung Weltweit

In dem Jahr 1977 wurde erstmals eine Weltmeisterschaft im Badminton veranstaltet, welche seit 1983 auch regelmäßig im Zweijahres-Rhythmus stattfand. 2006 ging man schließlich zur jährlichen Ausübung über. Die Mannschaftsweltmeisterschaften sind vergleichbar mit dem Davis-Cup im Tennis. Das Turnier der Männer trägt den Namen Thomas Cup (seit 1949), wohingegen das der Frauen als Uber Cup (1957) bezeichnet wird. 1989 stieß mit dem Sudirman-Cup schließlich die Nationalmannschaftsweltmeisterschaft hinzu, bei der gemischte Teams gegeneinander antreten.

Im Jahre 2007 führte die BWF die BWF Super Series ein, die den zuvor abgehaltenen Grand Prix nach 23 Jahren ablöste. Zur Super Series gehören zwölf Turniere, bei denen die Turnierveranstalter ein Mindestpreisgeld von 200.000 US-Dollar aufbringen müssen. Acht Turniere finden in Asien und vier in Europa (England, Schweiz, Dänemark und Frankreich) statt. Die seit 1955 ausgetragenen Internationalen Deutschen Meisterschaften – German Open – gehören nicht mehr dazu. Sie sind derzeit mit einem Preisgeld von 120.000 US-Dollar dotiert.

 

2. Aktueller Stand

BWF

Im Jahr 1934 wurde die IBF (International Badminton Federation) gegründet mit dem Ziel den Badmintonsport als Dachorganisation zu stützen. 2006 wurde der Name schließlich in BWF (Badminton World Federation) geändert und auch das Logo der Organisation erneuert. Mittlerweile umfasst die BWF 156 Nationen und über 14 Millionen Spieler.

 

 

 

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